In
Uganda gibt es zehn Nationalparks, 350 Gorillas, 17
Primatenarten, 1017
Vogel- und über 20.000 Pflanzenarten. Alljährlich
kommen zahlreiche
Zugvogelarten aus der halben Welt hierher, um zu brüten. Es
gibt Marabus,
rosa Pelikane, Eisvögel, Weißbrustkormorane,
Sekretäre und Schreiseeadler.
Vielleicht können Sie ja auch den wunderschönen und
farbenfrohen Tukaro
(eine Nektarvogelart) während einer Bergwald-Wanderung
beobachten! Nicht
zu vergessen der Kronenkranich, der ugandische Wappenvogel, den es an
fast jeder
Ecke gibt.
Nach den Schätzen
dieser Wunderwelt müssen Sie nicht lange suchen. In den
Wäldern des Ruwenzori-Gebirges stößt man
auf exotische Pflanzen, die bis zu zehn Meter hoch sind. Sezenien gibt
es und auch Lobelien, die zu Deutsch "Männertreu"
heißen, in Europa aber niemals diese Höhe erreichen.
Auch Baumheide kann hier zehn Meter hoch werden. Sie dürfen
sich also nicht wundern, wenn Sie sich in diesem Land wie ein Zwerg
unter Riesen vorkommen.
Eine ungewöhnlich
großzügige Natur ermöglicht das Leben von
Tierarten, die anderswo längst für immer verschwunden
sind. 
Die Lage Ugandas auf der
Wanderroute vieler Tierarten Ostafrikas hat dem Land einen
unvergleichlich großen Reichtum an Tieren eingebracht. Es
gibt Elefanten, Löwen, Leoparden, Hyänen,
Flusspferde, Zebras und unzählige Antilopenarten. Die
Regierung und die UWA (Uganda Wildlife Authority) haben auf
beispielhafte Weise umweltschützende Projekte
eingeführt, dank derer sich die durch Bürgerkrieg und
Wilderei geschädigten Tierbestände
allmählich erholt haben. Es sind sogar Aktionen zur
Wiedereinführung von in Uganda ausgerotteten Tierarten
vorsehen. Bald werden zum Beispiel Nashörner und
Pferdeantilopen wieder in der freien Natur angesiedelt.
Aber
selbstverständlich stehen die Berggorillas immer im
Mittelpunkt jeden Besuchs dieses landschaftlich reizvollen Landes. Das
Privileg, einem solch beeindruckenden Geschöpf
gegenüberzustehen, kann man gar nicht in Worte fassen. Sogar
der erfahrenste Naturliebhaber wird alleine durch die Präsenz
dieser imposanten Tiere sprachlos. Der Bwindi Impenetrable Forest
beherbergt die größte Population. Etwa 300 Gorillas
haben hier ihren Lebensraum (lt. Zensus von 1989). Wir besuchen jedoch
eine der Gorilla-Familien auf der anderen Seite des Virunga-Massivs im
National Parc des Volcans im Karisimbi-Gebiet, wo die durch ihre
Feldstudien weltberühmte Dian Fossey ihr Basislager hatte.
Das Trekking zu
den in Ruanda lebenden Gorillas ist zweifellos das Highlight dieser
Tour. Nachhaltiger und umweltschonender Tourismus, der die Region
wirtschaftlich stärkt, ist das effektivste Mittel, um Wilderei
und bewaffnete Auseinandersetzungen und damit die beiden
größten Bedrohungen des friedlichen Lebensraums, der
für die schüchternen Tiere unverzichtbar ist, zu
bekämpfen.
Drei der besten Uganda-Erlebnisse
- Gorilla-Trekking in den
Virunga-Vulkanen im Mgahinga Nationalpark, einer der
spektakulärsten Nationalparks Ugandas.
- Wanderung im Ruwenzori: Eine
atemberaubende traumhafte Landschaft von Riesenblumen und zahllosen
Bächen.
- Bootsfahrt auf dem Nil: Im Murchison
Falls Nationalpark quält sich der Nil durch eine 50 Meter
breite Schlucht und stürzt sich 43 Meter in die Tiefe.